Kömmerling WärmebildWärmeschutz für Fenster und Türen

Sparen Sie jetzt Energiekosten

Fenster sind die dünnste Stelle des Hauses. Logisch, dass es sich deshalb lohnt etwas genauer hinzusehen. Qualitätsfenster von Schöttle sorgen nicht nur für Behaglichkeit – hocheffiziente Wärmedämmung senkt den Energieverbrauch und somit auch den CO2-Ausstoss und Ihre Heizkosten.  Denken Sie an sich und Ihre Umwelt!

Alte Fenster verursachen mit bis zu 23% den grössten Wärmeverlust  - Sie Heizen buchstäblich zum Fenster raus. Mit neuen Fenstern von SCHÖTTLE erhalten Sie genau das Mass an Wärmedämmung die Sie benötigen, ob Niedrigenergiehaus-Standard oder Passivhaus-Niveau.

Aber woran erkennen Sie gute wärmedämmende Fenster? Nun hierfür ist es zunächst wichtig zu wissen, dass das gesamte Fensterelement bestehend aus Rahmen, Dichtung und Verglasung sowie dem Bauanschluss betrachtet werden muss. Diese Rahmenbedingungen müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein, ansonsten geht die vermeintliche Energieeinsparung verloren.

Als wichtigster Kennwert sei hier der Wärmedurchgangskoeffizient U-Wert (früher k-Wert) aufgeführt. Der U-Wert ist praktisch ein Mass für die Wärmedurchlässigkeit eines (Fenster-) Elements. Je geringer der U-Wert, desto besser die Wärmedämmung. Genau gesagt gibt er an, welche Wärmeleistung ein Bauteil pro Quadratmeter bei einem Temperaturunterschied in Kelvin durchströmt. Daher die Einheit (W/m2K). Die Ermittlung des U-Wertes eines Fensterelements erfolgt nach EN ISO 10077-1, EN ISO 10077-2 und SIA 331 und kann mittels Prüfzeugnis von akkreditierten Instituten nachgewiesen werden.

Der Uw-Wert (Window) eines gesamten Fensterelements lässt sich nach folgender Formel berechnen:

Formel U-Wert Fenster

  • Uw-Grenzwerte nach SIA 380/1 gegen Aussenklima 1,3 W/m2K und gegen unbeheizte Räume 1,6 W/m2K
  • Minergie - Anforderung Uw-Wert ≤  1,0 W/m2K
  • Minergie P -Anforderung Uw-Wert ≤  0,8 W/m2K
Aw-Wert (Projektionsfläche) ist die sichtbare Fläche der lichten Maueröffnung von Rahmen und Glas

U
f-Wert
(Frame) Wert des Fensterprofils (Rahmen)
  • Abhängig von Material, Profilgestaltung (wie Profilkammer, Dichtungen, etc.) und der Profilfläche Af
  • Übliche Uf-Werte liegen heute zwischen 0,8 und 1,3 W/m2K
Ug-Wert (Glas) Wert des Fensterglases
  • Abhängig vom Glasaufbau (Glas, Gasfüllung) Anzahl und der Glasfläche Ag ohne den Randverbund 
  • Übliche Werte für 2-fach Wärmeschutzverglasung 1,1 W/m2K und für 3-fach Wärmeschutzverglasung 0,6 W/m2K
  • Verbesserung des Ug-Wert bei 3-fach Wärmeschutzverglasung durch Edelgas im SZR jeweils um etwa 0,2 W/m2K von trockener Luft zu Argon zu Krypton
Der Glasaufbau von Wärmeschutzglas besteht aus 2 oder 3 Scheiben, die durch einen Abstandhalter getrennt sind. Der dadurch entstehende Scheibenzwischenraum SZR ist zugunsten der Wärmedämmung entweder mit getrockneter Luft, oder noch besser mit Edelgas (Argon, Krypton) gefüllt. Auf der Innenseite der Scheibe(n) wird eine Wärmedämmbeschichtung aufgebracht. Diese reduziert das Durchlassvermögen von langwelliger Wärmestrahlung (Infrarot-Strahlung) und reflektiert diese teilweise wieder zurück in den Innenraum. Zugleich wird die Sonnenenergie weiterhin nahezu ungehindert hereingelassen und sorgt so für einen solaren Energiegewinn (g-Wert).    
2-fach Wärmeschutzverglasung3-fach Wärmeschutzverglasung

Ψg-Wert (PSI-Wert) längenbezogener Wert des Randverbundes zwischen Verglasung und Fensertflügel

  • Abhängig von Abstandhalter, Profil, Dichtung, Verglasung und deren Länge lg 

 Bauanschluss Fenster

Ebenfalls relevant für einen guten Wärmeschutz ist der Bauanschluss bzw. die Montage Ihrer neuen Fenster. Hierbei hat die Montage der neuen Fenster fachgerecht und nach dem neusten Stand der Technik zu erfolgen, besonderer Aufmerksamkeit gilt dabei der richtigen und vollständigen Isolierung des Fensteranschlags zum Mauerwerk. Ansonsten kann es an diesen Stellen zu sogenannten Wärmebrücken kommen, die die gesamte Wärmedämmung zunichte machen. Bereits bei der Planung können Wärmebrücken durch eine günstige Einbausituation reduziert werden, z.B. durch eine möglichst grosszügige Überdämmung des Blendrahmens.